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Wasserschäden und Folgeschäden

Schnelle Hilfe bei Wasserschäden schützt vor Folgeschäden

Die größte Angst eines Bauherrn ist die nicht erkannte Feuchtigkeit in der Bausubstanz. Bleibt die Feuchtigkeit zu lange in Wänden, Mauerwerk oder Dämmschichten kann es zu schlimmen Folgeschäden kommen.

Putz und Mauerwerk platzen durch den Wasserschaden. Zwar kann dieser Schaden schnell behoben werden. Problematisch ist allerdings das Wasser, welches in die Mauer schon eingezogen ist. Im Mauerwerk verewigt sich die Feuchtigkeit und Schimmelbildung ist die Folge. An Wänden und Decken kommt es zu sogenannten mineralischen Ausblühungen. Außerdem verliert die Baukonstruktion die Statik und Dauerhaftigkeit durch Frost und Tauwechsel.

Doch nicht nur Putz und Mauerwerk können schwerwiegende Schäden davon tragen, auch Dämmschichten und Böden sind betroffen:

Dämmstoffe verlieren die Wärme- und Trittschalldämmung. In den Dämmschichten unter dem Estrich bildet sich stinkendes Wasser. Dadurch entsteht ein Modergeruch und Parkettböden quellen auf. Durch biologische Prozesse kommt es zur Fäulnis, Zersetzung und Schimmelbildung.

Die Feuchtigkeit belastet zu dem die Gesundheit und es kann zu Allergien und Depressionen kommen. Außerdem bilden sich Bakterien, die wiederum Infektionskrankheiten hervorrufen können. Lungen- und Bronchialkrankheiten sind die Folgen des unhygienischen und gesundheitsgefährdenden Wohnklimas.

Nur ein Fachmann kann das wirkliche Ausmaß der Gesundheitsgefährdung durch Wasserschaden einschätzen. Aus Baumaterialien und Einrichtungsgegenständen werden Proben genommen und in einem Labor analysiert. So ist es für jeden Bauherrn ratsam einen Sachverständigen zu beauftragen, um Folgeschäden am Gebäude ausschließen zu können. Treten diese erst nach Monaten oder Jahren auf, wie Versalzung des Mauerwerkes oder echter Hausschwamm, lehnen Versicherungen meist die Regulierung des Folgeschadens ab.

Bauherren sehen in den ersten vier Tagen die Folgeschäden, die sich im Laufe von Wochen steigern:

  • Parkettböden oder Holzfußböden quellen auf, Teppichböden lösen sich ab und der Teppichkleber verseift von unten.

  • Durchnässte Betondecken.

  • Die Trittschalldämmung von Dämmstoffen geht verloren, da der schwimmende Estrich durchfeuchtet ist.

  • Erst schimmeln Tapeten unbemerkt hinter den Scheuerleisten, dann lösen sie sich und verschimmeln großflächig.

  • Der Baustoff fängt an zu faulen und es kommt zu einer erheblichen Geruchsbelästigung, ein idealer Lebensraum für Insekten und Mikroben unter dem Boden.

Mit der richtigen Bautrocknung können solche Folgeschäden durch Wasser vermieden werden. Der Gesundheit und der Bausubstanz zu liebe.